
Quelle: pixabay.com
Diese Seite ist für Kinder gedacht. Erwachsene können sie natürlich auch gerne lesen…!
Also: hallo Kinder! Was wollt ihr über mich wissen?
Ihr könnt folgendes über mich erfahren:
- Wie ich heiße und wo ich wohne
- Wie es war, als ich noch Kind war
- Über meine Hobbys
- Über meine Arbeit
- Dass ich dabei bin, ein Buch für Kinder zu schreiben
Wie ich heiße und wo ich wohne
Das bin übrigens ich, so wie ich heute aussehe…!

Foto: Veronika Hahlweg
Ich heiße: Axel Hahlweg
„Hahlweg“ ist ein schwieriger Name. Meistens schreiben ihn die Leute falsch, zum Beispiel so:
Hallweg Halweg Hallwich Hellweg
Alles falsch! Mein Name ist Hahlweg! Punktum!
und wohne in: Braunschweig
Foto von: User:Brunswyk (User:Brunswyk) via Wikimedia Commons
Wie es war, als ich noch Kind war
So sah ich aus, als ich noch Kind war. Das ist schon ziemlich lange her…!

Meine Großeltern hatten einen kleinen Bauernhof mit Kühen, Schweinen, Hühnern und zwei Katzen.

Wir lebten auf einem kleinen Dorf in Ostholstein. Die Ostsee war ungefähr 5 Kilometer entfernt.

Das war unser Haus. Ich selber bin der kleine Junge auf dem Bild, der mit seinem Opa spazieren geht. Meine Oma und später meine Mutter hatten einen kleinen Laden, der auf dem Bild rechts zu sehen ist.
Als ich Kind war, waren einige Sachen in der Welt noch ganz anders als heute:
- Es gab noch keine Handys
- Es gab nur ganz wenige Computer – und das waren riesige Kästen, so groß wie ein ganzes Zimmer. Nur ganz große und wichtige Firmen hatten so etwas – einen Computer für zuhause gab es noch gar nicht.
- Es gab noch keine Farbfernseher – nur welche in Schwarz-Weiß
- Für den Fernseher gab es noch keine Fernbedienung. Wenn man ein anderes Programm sehen wollte, musste man an einem Rad drehen, solange, bis man einen Sender gefunden hatte.
- Bei uns gab es nur vier Fernsehprogramme. Drei aus dem „Westen“ und eines aus dem“Osten“, was aber sehr schlecht zu empfangen war. (Das bedeutet, dass das Bild aus dem „Osten“ nicht so gut war.)
- Für Kinder gab es nur am Sonntagnachmittag Fernsehen.
- Deutschland bestand damals noch aus zwei Teilen: einen West-Teil und einen Ost-Teil. Wir lebten in Westen. Der Westen gehörte zu Amerika und der Osten zu Russland. Uns wurde immer gesagt, im Osten würden böse Menschen wohnen, und das Russland sehr schlecht sei.
- Zwischen West-Deutschland und Ostdeutschland gab es eine Grenze, die sehr scharf bewacht wurde, mit Schäferhunden, Polizisten mit Gewehren und mit Minen. Fast niemand konnte heimlich über diese Grenze kommen.
Über meine Hobbys
Ein paar Hobbys habe ich aus meiner Kindheit behalten, ein paar habe ich aufgegeben und ein paar Hobbys sind jetzt neu.
Elektrobasteln
Ein Onkel von mir war Elektriker und Elektroniker. Leider starb er sehr früh – da war ich gerade fünf Jahre alt. Aber durch den Beruf meines Onkels hatte meine Familie eine Menge von Elektrosachen. Auch mein Vater beschäftigte sich mit Elektrik, er reparierte nämlich Elektromotoren.

So kam es, dass ich mich auch für Elektrik und Elektronik interessierte. Als erstes wollte ich ein Radio bauen. Es hat anfangs überhaupt nicht funktioniert, und ich prokelte ewig daran herum. Eines Tages funktionierte es dann doch plötzlich, und ich war total stolz! Später bastelte ich noch viel selber, aber der Super-Hobbybastler bin ich nicht geworden. Als ich mit der Schule fertig war, stand für mich fest: ich werde Elektrotechnik studieren!
Diese Schalttafel hatte ich übrigens selber gebaut. Man konnte damit Gleich-und Wechselstrom abgreifen (3 Volt, 5 Volt und Volt).

Musik (Klavier und Singen)
Als ich etwa sechs Jahre alt war, haben meine Eltern beschlossen, dass ich zum Musikunterricht gehen sollte. Zuerst lernte ich Melodica. Danach wollten meine Eltern, dass ich Akkordeon lerne. Aber das wollte ich nicht. Ich wollte Klavier spielen. Irgendwann konnte ich meinen Willen durchsetzen.
Heute habe ich ein Keyboard. Darauf spiele ich manchmal.
In der Schule gab es einen Chor. Dort habe ich mitgesungen, und es hat mir viel Spaß gemacht. Heute singe ich manchmal Sonntags in der Kirche: ich stehe ganz alleine vorne und singe der Gemeinde vor. Das bringt auch Spaß, aber am Anfang fand ich es ziemlich aufregend: was passiert, wenn ich falsch singe…? Aber es ist nicht so schlimm. Die Leute behaupten dann immer, sie hätten es überhaupt nicht bemerkt.
Radfahren
Ich fahre gerne mit dem Rad. Manchmal nur einen Nachmittag, aber manchmal auch einen ganzen Tag lang oder mehrere Tage. Dazu braucht man
- ein Fahrrad (logisch!)
- ein paar Fahrradtaschen (um Sachen mitzunehmen)
- eine gute Karte (damit man weiß, wo man fahren muss)
- Essen und Trinken
- ein bisschen Reparaturzeug (wenn das Fahrrad kaputt geht)
- etwas gegen zuviel Sonne und gegen Regen
- ein Zelt (wenn man draußen übernachten will)

So viel Gepäck braucht man für eine mehrtägige Fahrradtour (Foto Axel Hahlweg)

Das ist mein Zelt! (Foto Axel Hahlweg)
Lesen
Ich lese sehr gerne. Früher als Kind habe ich gerne Abenteuergeschichten gelesen, und heute lese ich alles mögliche: Abenteuergeschichten, Krimis, Sachbücher und Science Fiction.
Science Fiction, das sind auch Abenteuergeschichten, die meistens in der Zukunft spielen – oft im Weltraum, aber manchmal auch hier auf der Erde. Manche Autoren haben sehr spannende oder auch lustige Ideen, wie das Leben z.B. in 100 Jahren aussehen könnte.
Übrigens: eines der spannendsten Bücher der Welt ist nicht in Papierform zu haben. Es heißt Wikipedia und ist im Internet verfügbar. Wikipedia ist das größte Lexikon der Welt, und alle, die etwas Nützliches wissen, können das hineinschreiben. In Wikipedia kann man lesen, lesen, lesen… ohne je an ein Ende zu kommen. Viele Informationen zu meinem Buchprojekt habe ich aus Wikipedia erhalten.
Aber ich habe auch eine Frage an Euch: wie stellt Ihr Euch das Leben in 100 Jahren vor…? Schreibt mir doch einfach mal…!
Über meine Arbeit
Hier will ich etwas über meine Arbeit schreiben. Ich finde sie sehr spannend. Aber es gibt Leute, die schauen gelangweilt an die Decke und fangen an zu gähnen, wenn ich erzähle…
Also, ihr habt im Fernsehen bestimmt schon mal Industrieroboter gesehen. Also nicht so künstliche Menschen, sondern solche, die meistens nur aus einem Greifarm bestehen.
Der Arm bewegt sich natürlich nicht von selber, sondern wird von einem Elektromotor angetrieben. Und der Elektromotor dreht sich auch nicht von allein, sondern er wird von einem Gerät angetrieben, das „Servoregler“ heißt. Da drin steckt eine Menge Elektronik (mein früheres Hobby) und ein Computer (auch ein Hobby von mir). Die Firma, in der ich arbeite, baut solche Servoregler. Soweit kapiert? Prima!
Wenn wir solche Servoregler bauen, müssen wir sehr vorsichtig sein, weil der Strom sehr gefährlich sein kann. Wir müssen daher vieles testen, und manchmal gibt es auch Probleme, weil der Servoregler nicht so funktioniert, wie der Kunde es will. Das heißt bei uns „Qualitätsmanagement“. Und das mache ich.
Wer mal bei meiner Firma vorbeisurfen will, ist hiermit herzlich eingeladen!